RÖNTGEN / HAND SEARCH / DETEKTION

 

Am 29.04.2013 endete die Übergangsfrist der EU-Verordnungen 300/2008 und 185/2010. Gemäß diesen Verordnungen verloren „bekannte Versender“ ihren Status, wenn sie diesen mittels Sicherheitserklärung vor dem 29.04.2010 erhalten hatten. Um weiter sichere Luftfracht versenden zu dürfen, benötigen sie nun eine behördliche Zulassung. Aufwändige und kostenintensive Anforderungen müssen dafür erfüllt werden. Bestellung von Sicherheitspersonal, Schulung von Personal mit Zugang zu identifizierbarer Luftfracht, Erstellung eines bekannte-Versender-Sicherheitsprogrammes, sowie positive vor-Ort-Bewertung des Luftfahrtbundesamtes sind nötig, um den Status "Bekannter Versender" zu erhalten.

Alternativ hierzu können Sie die Fracht von V&V durch zugelassene Kontrollmethoden „sicher“ machen lassen, ohne die kostenintensiven behördlichen Anforderungen zu erfüllen. Wir als Reglementierter Beauftragten haben diese Anforderungen bereits erfüllt und dürfen mit Hilfe von zugelassenen Kontrollmethoden „unsichere“ Fracht in „sichere“ Fracht einstufen.

Hier bieten wir Ihnen folgende zugelassene Kontrollmethoden:          

  • Röntgen
  • Durchsuchung per Hand

Darüberhinaus wird als ergänzende Kontrollmethode die Detektion mittels Sprengstoffspürgerät (Sniffer) angeboten.

 

Die Kontrollen werden durch eigene Luftsicherheitskontrollkräfte (LSKK) durchgeführt, die vom Luftfahrtbundesamt geprüft und zertifiziert wurden. Wir nutzen hierfür neueste Technologie der Firma Smiths Heimann.

Unser Unternehmen wird unter der sogenannten RA-Nummer (RA = regulated Agent) in der EU-Datenbank für Reglementierte Beauftragte bzw. bekannten Versender vom LBA geführt: DE/RA/00920-01/0916

ZUGELASSENE KONTROLLMETHODEN

 

Zugelassene Kontrollmethoden und ergänzende Kontrollen

Röntgen

Unsere Kontrollen werden von ausgebildeten und vom Luftfahrtbundesamt geprüften Luftsicherheitskontrollkräften (LSKK) für Frachtkontrollen durchgeführt. Die Röntgenbilder werden von den LSKK ausgewertet. Sie entscheiden, ob die Fracht „sicher“ eingestuft werden kann, oder ob aufgrund der Eigenschaften keine eindeutige Aussage getroffen werden kann. In diesem Fall muss eine zusätzliche Kontrollmethode genutzt werden.

Durchsuchung per Hand (Hand Search)

Voraussetzung ist die Ausstellung einer Enthaftungserklärung. Nach Erhalt öffnet die LSKK die Sendung und prüft die einzelnen Bestandteile. Sind alle Einzelteile harmlos, so vergibt die LSKK den Status „sicher“.

Sprengstoffdetektion

Die Kontrolle mittels Sprengstoffspürgerät als alleinige Kontrollmethode ist nicht zulässig. Nur in Verbindung mit der Durchsuchung per Hand können Packstücke „sicher“ eingestuft werden. Die LSKK nimmt von dem Packstück an mehreren Stellen eine Wischprobe und analysiert die Probe im Spurendetektionsgerät (Sniffer). Das Gerät wertet aus, ob sich Rückstände gefährlicher Gegenstände am Packstück befinden.  Nach erfolgter Prüfung erhält die Sendung den „sicheren“ Status.